Formwertnoten und Platzierungen:

  (laut FCI, Oktober 2005)
   
Vorzüglich

 

wird nur einem Hund zuerkannt, der dem Idealstandard der Rasse sehr nahe kommt, in ausgezeichneter Verfassung vorgeführt wird, ein harmonisches, ausgeglichenes Wesen ausstrahlt, von grosser Klasse ist und eine hervorragende Haltung hat. Seine überlegenen Eigenschaften seiner Rasse gegenüber werden kleine Unvollkommenheiten vergessen machen, aber er muss die typischen Merkmale seines Geschlechtes besitzen.
   
Sehr gut

wird nur einem Hund zuerkannt, der die typischen Merkmale seiner Rasse besitzt, von ausgeglichenen Proportionen und in guter Verfassung ist. Man wird ihm einige verzeihliche Fehler nachsehen, jedoch keine morphologischen. Dieses Prädikat wird nur einem Klassehund verliehen.
   
Gut
wird einem Hund erteilt, welcher die Hauptmerkmale seiner Rasse besitzt, aber Fehler aufweist, unter der Bedingung, dass diese nicht verborgen werden.
 
Genügend
erhält ein Hund, der seinem Rassetyp genügend entspricht, ohne dessen allgemein bekannte Eigenschaften zu besitzen oder dessen körperliche Verfassung zu wünschen übrig lässt.
   
Disqualifiziert

 

 

wird ein Hund, der nicht dem durch den Standard vorgeschriebenen Typ entspricht, ein eindeutig nicht standardgemässes Verhalten zeigt oder aggressiv ist, mit einem Hodenfehler behaftet ist, einen erheblichen Zahnfehler oder eine Kieferanomalie aufweist, einen Farb- und/oder Haarfehler hat oder eindeutig Zeichen von Albinismus erkennen lässt. Dieser Formwert wird ferner dem Hund zuerkannt, der einem einzelnen Rassenmerkmal so wenig entspricht, dass die Gesundheit des Hundes beeinträchtigt ist. Mit diesem Formwert wird auch ein Hund bewertet, der nach dem für ihn geltenden Standard einen ausschliessenden Fehler hat.
   
Ohne Bewertung

 

 

 

 

Dies gilt für Hunde, denen keine der obgenannten Formwertnoten zuerkannt werden können. Das wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn der Hund nicht läuft, ständig am Aussteller hochspringt oder ständig aus dem Ring strebt, so dass Gangwerk und Bewegungsablauf nicht beurteilt werden können oder wenn der Hund dem Zuchtrichter ständig ausweicht, so dass z.B. eine Kontrolle von Gebiss, Gebäude, Haarkleid, Rute oder Hoden nicht möglich ist oder wenn sich am vorgeführten Hund Spuren von Eingriffen oder Behandlungen feststellen lassen, die einen Täuschungsversuch wahrscheinlich machen. Dasselbe gilt, wenn der Zuchtrichter den begründeten verdacht hat, dass ein operativer Eingriff am Hund vorgenommen wurde, der über die ursprüngliche Beschaffenheit hinwegtäuscht (z.B. Lid-, Ohr-, Rutenkorrektur) oder der Zuchtrichter einen für ihn zweifelhaften Befund feststellt. Der Grund für die Beurteilung "Ohne Bewertung" wird im Richterbericht angegeben.
   
 
 

Titel und Titelanwartschaften:

   
CACIB:
Certificat d`Aptitude au Championnat International de Beauté de la FCI
  Nur Hunde, die mit einem "VORZÜGLICH 1" bewertet wurden. können für ein CACIB vorgeschlagen werden. Ein CACIB wird nur vergeben, wenn der betreffende Hund als ganz hervorragend eingestuft wird.
  Das Reserve-CACIB kann dem zweitbesten Hund vergeben werden, der mit der Formwertnote "VORZÜGLICH" bewertet wurde.
   
CAC:
Certificat d`Aptitude au Championnat
  ist eine nationale Anwartschaft, die von den nationalen Hundeorganisationen vergeben wird. Das CAC wird benötigt, um einen nationalen Championtitel zu erlangen.
   
BOB:
Best of Brider (Bester der Rasse)
  Im Wettbewerb um den Rassebesten (BOB) stehen der Rüde und die Hündin, welche für das CACIB vorgeschlagen wurden, sowie der beste Rüde und die beste Hündin, welche in der Jugendklasse und/oder in der Veteranenklasse die Formwertnote "VORZÜGLICH 1" erhalten haben.
   
   
 
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